Archiv für den Monat: Juni 2017

Körperwelten

Kritisch

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Alexander Schestag

Heidelberg, 28. Juni 2017. Kritisch finde ich, wie auch Teile meiner Fraktion, das Ansinnen von Gunther von Hagens, seine „Körperwelten“ als Daueraustellung im alten Hallenbad zu präsentieren. Ihm gebührt ohne Frage Anerkennung für die Entwicklung der Plastinationsmethode. Zu Lehr- und Forschungszwecken habe ich auch kein Problem mit der Anwendung dieses Verfahrens. Auch eine plastinierte Raucherlunge zu Anschauungszwecken ergibt für mich Sinn. Aber bei der Mehrheit der Exponate schließe ich mich Rolf Verres und Claus Bartram an, die im RNZ-Forum anmerkten, dass „Menschen zu Schauobjekten“ degradiert würden und die Präsentation der Präparate „nicht der Menschenwürde“ entspräche. Diese Bedenken dürfen bei der Entscheidung über die Ausstellung nicht vom Tisch gewischt werden.

Flashmob

Flashmob: 12-Punkte-Programm für bezahlbares Wohnen

Vor der Sitzung des Mannheimer Gemeinderats, in der über das 12-Punkte-Programm für bezahlbares Wohnen abgestimmt wurde, riefen mehrere Gruppen zu einem Flashmob auf – mit dabei die Heidelberger Stadträte der Linke/Piraten-Fraktion Sahra Mirow und Bernd Zieger.

Mehr unter:

https://www.openpetition.de/petition/online/12punktewohnen

http://kommunalinfo-mannheim.com/2017/06/13/12-punkte-programm-wohnen-die-cdu-muss-ihre-blockade-aufgeben/

Flashmob: 12-Punkte-Programm für bezahlbares Wohnen weiterlesen

Wohnungsbau

GGH-Chef Bresinski gegen Quoten für preisgünstigen Wohnraum

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Heidelberg, 21. Juni 2017. Der GGH-Chef argumentiert in einem Interview mit der RNZ vom 18. Juni gegen Vorschläge von SPD, Mieterverein und der Fraktion DIE LINKE/PIRATEN zur Konkretisierung des Handlungsprogramms Wohnen.
Herr Bresinski führt aus, dass aufgrund der Baukosten im Neubaubereich Kaltmieten von mindestens 10 Euro pro Quadratmeter erforderlich seien. Dabei wird mit einer Rendite von 4 % kalkuliert.
Tatsächlich sind diese Renditeerwartungen ein wesentlicher Faktor bei der Miethöhe. Eine Verringerung der Rendite um einen Prozentpunkt könnte die Miete um ca. 1 Euro pro Quadratmeter verringern.
Laut Herrn Bresinski ist die Schaffung von Sozialwohnungen nur mithilfe staatlicher und/oder kommunaler Förderungsmaßnahmen möglich. Mit solchen Fördermaßnahmen werden die Renditen von Wohnungsunternehmen finanziert, wenn damit nicht deutlich mehr Sozialwohnungen entstehen, die dauerhaft in kommunaler Hand bleiben.