Mieterbeirat
Symbolbild CC0 Lizenz

Der Mieterbeirat der GGH muss bestehen bleiben!

Gemeinsamer Beitrag von Die Linke/Piraten & Bunte Linke

„Für die geplante Mieterbeiratswahl im Herbst haben sich zu wenige Kandidaten beworben. Deshalb kann eine Wahl des Mieterbeirats derzeit aus formellen Gründen nicht durchgeführt werden.“ steht in der Mieterzeitschrift der GGH im September.

Der Gemeinderat hat 1972/73 einen gewählten Mieterbeirat bei der GGH eingeführt. Warum gibt es jetzt erstmals seit über 40 Jahren zu wenig Kandidatinnen und Kandidaten? Liegt es daran, dass der Wahlaufruf nicht gelesen wurde? Oder aber daran, dass der Mieterbeirat zu wenig wahrgenommen wird. Oder sind die Mieterinnen und Mieter der GGH einfach nur zufrieden und brauchen keine Vertretung?

Die zahlreichen Widersprüche gegen die Vergabe der Treppenhausreinigung (siehe RNZ 6.10) sprechen gegen Letzteres. Die Abschaffung des lange bestehenden Mieterbeirates würde dem neoliberalen Zeitgeist entsprechen: Jeder Mieter soll sich nur noch alleine um seine Angelegenheiten kümmern (dürfen). Dem setzen wir als Bunte Linke und DIE LINKE/PIRATEN demokratische und solidarische Werte entgegen. Wir sind entschieden der Auffassung, dass die 7.000 Mieterinnen und Mieter der GGH auch weiterhin durch einen demokratisch gewählten Mieterbeirat vertreten sein sollten.

Auf unseren Antrag hin wird im Haupt- und Finanzausschuss am 6.12. und im Gemeinderat am 14.12. darüber beraten.

Ein Gedanke zu „Der Mieterbeirat der GGH muss bestehen bleiben!

  1. Vielen Dank, dass Sie sich für den Mieterbeirat einsetzen. Ich habe nicht den Eindruck, dass die GGH großes Interesse hat diesen beizubehalten. Außerdem ist die Servicequalität für Mieter*innen miserabel. Auf kritische E-Mails zum Beispiel auf den Zustand des Hauses und die verpflichtende wöchentliche Reinigung kommt keinerlei Reaktion. Ich habe der wöchentlichen Reinigung widersprochen, eine 14-tägliche Reinigung vorgeschlagen und nie eine Antwort erhalten. Sehr schade, das alles. Ich hoffe der Gemeinderat entscheidet sich für die Mieter*innen.

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