Archiv für den Monat: April 2018

Girls’Day
Bild: Peter Himsel CC BY-SA 3.0 DE

„Girls’Day“ in Heidelberg

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Sahra Mirow

Am 26.04.2018 findet wie jedes Jahr der bundesweite Girls‘Day bzw. Boys’Day statt. An diesem Tag sollen Mädchen und Jungen die Gelegenheit erhalten, in Berufe zu schnuppern, in welchen üblicherweise nur wenige Frauen bzw. Männer arbeiten.

Die Stadt und die Universität beteiligen sich bereits sehr aktiv mit einer Vielzahl von Angeboten, jedoch lässt das Engagement der privaten Unternehmen zu wünschen übrig. Lediglich sechs Unternehmen beteiligen sich und stellen nur 29 von 431 Plätzen in Heidelberg.

Daher rufen wir die Heidelberger Unternehmen dazu auf, sich in Zukunft deutlich mehr einzubringen und für den Girls‘Day 2019 wesentlich mehr Angebote bereitzustellen – denn Eigentum verpflichtet!

 

Weitere Infos zum Girlsday unter: https://www.girls-day.de/
Die Statistik finden Sie unter: https://www.girls-day.de/Statistik

Refugees Welcome

Benefizveranstaltung für Familie Ramadani

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Auch drei Monate nach der gewaltsamen Abschiebung der Familie Ramadani aus Rohrbach fordern wir, dass die Stadt eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25b Aufenthaltsgesetz erteilt.

Zur Unterstützung der Ramadanis fand am 15. April eine gut besuchte Benefizveranstaltung im Evangelischen Gemeindezentrum statt. Dabei wurde vom Besuch der Ramadanis durch Rohrbacher im serbischen Subotica berichtet.

Die Wohnungs- und Lebenslage der ca. 500.000 in Serbien lebenden Roma ist von starken Diskriminierungen und Verfolgungen geprägt. Sie bekommen kaum Arbeit, leben in Wohnungen ohne Strom und Kanalisation und können oft keinen Schulabschluss erreichen.

Gewaltsame Abschiebungen in die Balkanländer lehnen wir ab.

Kameraüberwachung

Heidelberg braucht keine Kameras!

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Alexander Schestag

Wie die RNZ berichtet, fühlen sich 92 % der Menschen in der Stadt sicher. Die Fraktion DIE LINKE/PIRATEN fordert angesichts dessen einen Stopp der geplanten Kameraüberwachung, die unter anderem mit dem Sicherheitsgefühl der Menschen begründet wurde. Wenn sich ein so hoher Prozentsatz ohnehin sicher fühlt, brauchen wir keine Überwachungsmaßnahme, die stark in Bürgerrechte eingreift.
Auch in Bezug auf die genannten Ängste bringt sie nichts. Wohnungseinbrüche klärt sie nicht auf. Pöbeleien sind oft nicht sichtbar, sondern nur hörbar. Kameras zeichnen jedoch keinen Ton auf. Der Einschränkung des Freizeitverhaltens aus Angst vor Straftaten begegnet man besser durch eine höhere Polizeipräsenz an entsprechenden Orten.