Archiv für den Monat: Dezember 2018

Sozialticket
Straßenbahn in Heidelberg by Bahnfrend, Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Kurzstreckenticket für alle ÖPNV-Nutzer

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Die Fraktion DIE LINKE/PIRATEN setzt sich für ein preisgünstiges Kurzstreckenticket für alle ÖPNV-Nutzer ein.

Im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gibt es bereits ein elektronisches Kurzstreckenticket der mit Hilfe einer Smartphone-App genutzt werden kann. Allerdings sind von diesem Tarif diejenigen ausgeschlossen, die kein Smartphone besitzen.

Mögliche Variante hierzu ist ein Kurzstreckenticket für 4 Haltestellen bzw. einen Stadtteil in der Preisstufe 0. Unsere Nachfragen im zuständigen Ausschuss hatten ergeben, dass die Schätzungen des VRN über angebliche Mindereinnahmen von ca. 400.000 EUR nicht plausibel sind. Wir hoffen aber, dass dies geklärt wird.

Weißer Rauch im Vatikan. Foto: Vincenzo Pinto CC BY 2.0

Das Jahr geht zu Ende

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Sahra Mirow

Das Jahr geht zu Ende – und wir (und mehr noch sicher die Stadtkämmerei) warten auf den weißen Rauch zum Haushalt. Wir haben uns in unseren Änderungsanträgen insbesondere auf die Bereiche Soziales, Wohnen und barrierefreier Ausbau des ÖPNV konzentriert und sind gespannt.

Für uns stehen ein günstigeres Sozialticket und eine barrierefreie Teilhabe aller Menschen im Mittelpunkt.

Dafür ist es wichtig, dass die Haltestelle Rohrbach Süd schnellstmöglich angegangen wird. Wenn wir nun noch ein klares Signal aussenden könnten, dass die Wolfsgärten als Standort für das Ankunftszentrum aufgrund der stressigen Umgebung ungeeignet sind, würden wir zufrieden in die Feiertage gehen.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich aber schon einmal ruhige und besinnliche Feiertage!

bmb

Zehn Jahre Beirat von Menschen mit Behinderungen

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Alexander Schestag

Zehn Jahre Beirat von Menschen mit Behinderungen, das feierte der bmb am vergangenen Freitag.

Das Gremium ist zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution in Heidelberg geworden. Es leistet wertvolle Arbeit, indem er in seinen Sitzungen, bei Aktionstagen und
auch in vielen gemeinderätlichen Ausschüssen für die Belange von Menschen mit Behinderungen eintritt und uns Gemeinderäten und der Verwaltung wichtige Hinweise gibt, welche Aspekte in Bezug auf das Thema zu berücksichtigen sind. Vieles ist dadurch besser geworden.

Der bmb wird mittlerweile in alle Belange mit einbezogen, die sein Aufgabengebiet betreffen. Dennoch ist noch Luft nach oben. Wir wünschen uns nach wie vor ein Stimmrecht für die Vertreterinnen und Vertreter des bmb in den Ausschüssen.

Mehr zum bmb unter: www.bmb.heidelberg.de

Mark Twain
Foto: A.F. Bradley Quelle: steamboattimes.com

Mark-Twain-Center – US-Angriffskriege dürfen nicht unerwähnt bleiben

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Im Betreiberkonzept für das Mark-Twain-Center werden die US-Angriffskriege z. B. in Vietnam oder Irak nicht erwähnt. Die US-Hauptquartiere in Heidelberg spielten hierbei eine große Rolle. Daher stellten wir bei der letzten Sitzung des Gemeinderates dazu einen Antrag. Auch unser Antrag, das Friedensbündnis Heidelberg als weiteren Kooperationspartner zu gewinnen, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.

Mark Twain war ein entschiedener Kriegsgegner und von 1901 bis 1910 Vizepräsident der Antiimperialistischen Liga in den USA. Laut OB dürfe man das doch nicht sagen, wir empfehlen hingegen die Lektüre von Twains Werken – beispielsweise „Das Kriegsgebet“ von 1904.

Wir werden uns aber weiter für einsetzen, dass auch die Verbrechen des US-Imperialismus nicht in Vergessenheit geraten – ganz im Sinne Mark Twains.

 

Mehr über Mark Twain:
New York Times: What Mark Twain and Other Writers Said About War
The War Prayer (Das Kriegsgebet)