Archiv für den Monat: Dezember 2018

bmb

Zehn Jahre Beirat von Menschen mit Behinderungen

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Alexander Schestag

Zehn Jahre Beirat von Menschen mit Behinderungen, das feierte der bmb am vergangenen Freitag.

Das Gremium ist zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution in Heidelberg geworden. Es leistet wertvolle Arbeit, indem er in seinen Sitzungen, bei Aktionstagen und
auch in vielen gemeinderätlichen Ausschüssen für die Belange von Menschen mit Behinderungen eintritt und uns Gemeinderäten und der Verwaltung wichtige Hinweise gibt, welche Aspekte in Bezug auf das Thema zu berücksichtigen sind. Vieles ist dadurch besser geworden.

Der bmb wird mittlerweile in alle Belange mit einbezogen, die sein Aufgabengebiet betreffen. Dennoch ist noch Luft nach oben. Wir wünschen uns nach wie vor ein Stimmrecht für die Vertreterinnen und Vertreter des bmb in den Ausschüssen.

Mehr zum bmb unter: www.bmb.heidelberg.de

Mark Twain
Foto: A.F. Bradley Quelle: steamboattimes.com

Mark-Twain-Center – US-Angriffskriege dürfen nicht unerwähnt bleiben

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Im Betreiberkonzept für das Mark-Twain-Center werden die US-Angriffskriege z. B. in Vietnam oder Irak nicht erwähnt. Die US-Hauptquartiere in Heidelberg spielten hierbei eine große Rolle. Daher stellten wir bei der letzten Sitzung des Gemeinderates dazu einen Antrag. Auch unser Antrag, das Friedensbündnis Heidelberg als weiteren Kooperationspartner zu gewinnen, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.

Mark Twain war ein entschiedener Kriegsgegner und von 1901 bis 1910 Vizepräsident der Antiimperialistischen Liga in den USA. Laut OB dürfe man das doch nicht sagen, wir empfehlen hingegen die Lektüre von Twains Werken – beispielsweise „Das Kriegsgebet“ von 1904.

Wir werden uns aber weiter für einsetzen, dass auch die Verbrechen des US-Imperialismus nicht in Vergessenheit geraten – ganz im Sinne Mark Twains.

 

Mehr über Mark Twain:
New York Times: What Mark Twain and Other Writers Said About War
The War Prayer (Das Kriegsgebet)