Archiv der Kategorie: Stadtblatt

ÖPNV
By Radosław Drożdżewski (User:Zwiadowca21) from Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0

Vorrangschaltungen für Straßenbahnen endlich stadtweit umsetzen!

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Die Fraktion DIE LINKE/PIRATEN setzt sich entschieden dafür ein, dass die Straßenbahnbeschleunigung von durchschnittlich 16 km/h auf 20 km/h endlich umgesetzt wird.

Dazu gab es zuletzt einen Beschluss des Verkehrsausschuss im September 2016, dass bei den Straßenbahnen der Linien 23 und 24 im Norden der Stadt durch Vorrangschaltungen 2 Minuten Fahrtzeit eingespart werden. Bei den gesamten Linien könnte die Fahrtzeit sogar um 5 Minuten reduziert werden.

Der Beschluss wurde in eine Arbeitsgruppe verwiesen und passiert ist seitdem wenig.

Vorrangschaltungen werden nur partiell eingeführt. Der Austausch von Festzeit-Ampelanlagen durch intelligente Ampelschaltungen muss stadtweit möglich sein.

 

Feuerwerk
Feuerwerk in Heidelberg (CC0 1.0)

Feuerwerk

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Alexander Schestag

Nach Silvester hat die Altstadt-CDU ein Verbot von Feuerwerk in der Innenstadt gefordert. Meines Erachtens spricht vieles dafür, auch wenn ich andere Gründe als die CDU sehe, vor allem die Belastung für Umwelt, Tiere und Menschen.

Bundesweit werden in wenigen Stunden 15 % des Feinstaubs erzeugt, die der Straßenverkehr jährlich abgibt. Haus- und Wildtiere leiden unter dem Lärm, bis hin zu Traumatisierungen und tödlichen Unfällen. Auch Menschen, vor allem aus Kriegsgebieten, erleiden Panikattacken. Last but not least besteht Gefahr für historische Gebäude.

Darum ist privates Feuerwerk für mich kein legitimer Ausdruck persönlicher Freiheit, weil die allgemeinen Folgen zu gravierend sind. Ein städtisches Feuerwerk wäre ein guter Kompromiss.

Sozialticket
Straßenbahn in Heidelberg by Bahnfrend, Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Kurzstreckenticket für alle ÖPNV-Nutzer

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Die Fraktion DIE LINKE/PIRATEN setzt sich für ein preisgünstiges Kurzstreckenticket für alle ÖPNV-Nutzer ein.

Im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gibt es bereits ein elektronisches Kurzstreckenticket der mit Hilfe einer Smartphone-App genutzt werden kann. Allerdings sind von diesem Tarif diejenigen ausgeschlossen, die kein Smartphone besitzen.

Mögliche Variante hierzu ist ein Kurzstreckenticket für 4 Haltestellen bzw. einen Stadtteil in der Preisstufe 0. Unsere Nachfragen im zuständigen Ausschuss hatten ergeben, dass die Schätzungen des VRN über angebliche Mindereinnahmen von ca. 400.000 EUR nicht plausibel sind. Wir hoffen aber, dass dies geklärt wird.

Weißer Rauch im Vatikan. Foto: Vincenzo Pinto CC BY 2.0

Das Jahr geht zu Ende

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Sahra Mirow

Das Jahr geht zu Ende – und wir (und mehr noch sicher die Stadtkämmerei) warten auf den weißen Rauch zum Haushalt. Wir haben uns in unseren Änderungsanträgen insbesondere auf die Bereiche Soziales, Wohnen und barrierefreier Ausbau des ÖPNV konzentriert und sind gespannt.

Für uns stehen ein günstigeres Sozialticket und eine barrierefreie Teilhabe aller Menschen im Mittelpunkt.

Dafür ist es wichtig, dass die Haltestelle Rohrbach Süd schnellstmöglich angegangen wird. Wenn wir nun noch ein klares Signal aussenden könnten, dass die Wolfsgärten als Standort für das Ankunftszentrum aufgrund der stressigen Umgebung ungeeignet sind, würden wir zufrieden in die Feiertage gehen.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich aber schon einmal ruhige und besinnliche Feiertage!

bmb

Zehn Jahre Beirat von Menschen mit Behinderungen

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Alexander Schestag

Zehn Jahre Beirat von Menschen mit Behinderungen, das feierte der bmb am vergangenen Freitag.

Das Gremium ist zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution in Heidelberg geworden. Es leistet wertvolle Arbeit, indem er in seinen Sitzungen, bei Aktionstagen und
auch in vielen gemeinderätlichen Ausschüssen für die Belange von Menschen mit Behinderungen eintritt und uns Gemeinderäten und der Verwaltung wichtige Hinweise gibt, welche Aspekte in Bezug auf das Thema zu berücksichtigen sind. Vieles ist dadurch besser geworden.

Der bmb wird mittlerweile in alle Belange mit einbezogen, die sein Aufgabengebiet betreffen. Dennoch ist noch Luft nach oben. Wir wünschen uns nach wie vor ein Stimmrecht für die Vertreterinnen und Vertreter des bmb in den Ausschüssen.

Mehr zum bmb unter: www.bmb.heidelberg.de