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Kameraüberwachung

Heidelberg braucht keine Kameras!

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Alexander Schestag

Wie die RNZ berichtet, fühlen sich 92 % der Menschen in der Stadt sicher. Die Fraktion DIE LINKE/PIRATEN fordert angesichts dessen einen Stopp der geplanten Kameraüberwachung, die unter anderem mit dem Sicherheitsgefühl der Menschen begründet wurde. Wenn sich ein so hoher Prozentsatz ohnehin sicher fühlt, brauchen wir keine Überwachungsmaßnahme, die stark in Bürgerrechte eingreift.
Auch in Bezug auf die genannten Ängste bringt sie nichts. Wohnungseinbrüche klärt sie nicht auf. Pöbeleien sind oft nicht sichtbar, sondern nur hörbar. Kameras zeichnen jedoch keinen Ton auf. Der Einschränkung des Freizeitverhaltens aus Angst vor Straftaten begegnet man besser durch eine höhere Polizeipräsenz an entsprechenden Orten.

Kameraüberwachung

Kameraüberwachung bringt keine Sicherheit

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Alexander Schestag

Heidelberg, 17. Mai 2017. Die Fraktion DIE LINKE/PIRATEN lehnt die Pläne ab, am Bismarckplatz und am Hauptbahnhof Kameraüberwachung einzuführen. Fakt ist, dass Kameraüberwachung keine Straftat verhindert, dafür aber einen tiefen Eingriff in die Privatsphäre der Menschen darstellt, der sogar die Erstellung von Bewegungsprofilen ermöglicht.
Wir wollen auch, dass sich Menschen an diesen Orten wieder sicherer fühlen und sicherer sind. Das erreicht man aber nicht mit Kameras, sondern nur mit mehr Polizei vor Ort. Wir bezweifeln zudem, dass die beiden Orte wirklich Kriminalitätsschwerpunkte sind.
Sollte die Stadt Kameraüberwachung einführen, ohne dass das rechtlich legitimiert ist, behalten wir uns vor, den Klageweg zu beschreiten.