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Woche gegen Armut und Ausgrenzung in Heidelberg

Armut
Bild: Aktionswoche des Heidelberger Bündnisses gegen Armut und Ausgrenzung

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Sahra Mirow

Mehr als 12.000 Menschen sind in Heidelberg von Armut gefährdet. Wichtige Gruppen sind dabei Alleinerziehende, Arbeitslose und von Altersarmut betroffene Personen.

Für die Kommunalpolitik gibt es durchaus Handlungsmöglichkeiten, auch wenn diese oft nur als Reparaturbetrieb des bestehenden kapitalistischen Wirtschaftssystems agiert. Diese Möglichkeiten werden in Heidelberg bisher nur teilweise genutzt.

Zwar gibt es kostenlose Kindergartenplätze und Sozialtickets für Inhaber des Heidelberg-Passes. Die Preise für das Sozialticket müssen aber gesenkt und die vom Jobcenter übernommenen Kosten der Unterkunft erhöht werden. Außerdem sind wir als DIE LINKE/PIRATEN dafür, dass es endlich eine Konkretisierung des Ziels im Handlungsprogramm Wohnen gibt und pro Jahr mindestens 400 preisgünstige Wohnungen gebaut werden.

 

Mehr zur Aktionswoche finden Sie hier: https://www.das-heidelberger-buendnis.de/

Flashmob

Flashmob: 12-Punkte-Programm für bezahlbares Wohnen

Vor der Sitzung des Mannheimer Gemeinderats, in der über das 12-Punkte-Programm für bezahlbares Wohnen abgestimmt wurde, riefen mehrere Gruppen zu einem Flashmob auf – mit dabei die Heidelberger Stadträte der Linke/Piraten-Fraktion Sahra Mirow und Bernd Zieger.

Mehr unter:

https://www.openpetition.de/petition/online/12punktewohnen

http://kommunalinfo-mannheim.com/2017/06/13/12-punkte-programm-wohnen-die-cdu-muss-ihre-blockade-aufgeben/

Flashmob: 12-Punkte-Programm für bezahlbares Wohnen weiterlesen

Wohnungsbau

GGH-Chef Bresinski gegen Quoten für preisgünstigen Wohnraum

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Heidelberg, 21. Juni 2017. Der GGH-Chef argumentiert in einem Interview mit der RNZ vom 18. Juni gegen Vorschläge von SPD, Mieterverein und der Fraktion DIE LINKE/PIRATEN zur Konkretisierung des Handlungsprogramms Wohnen.
Herr Bresinski führt aus, dass aufgrund der Baukosten im Neubaubereich Kaltmieten von mindestens 10 Euro pro Quadratmeter erforderlich seien. Dabei wird mit einer Rendite von 4 % kalkuliert.
Tatsächlich sind diese Renditeerwartungen ein wesentlicher Faktor bei der Miethöhe. Eine Verringerung der Rendite um einen Prozentpunkt könnte die Miete um ca. 1 Euro pro Quadratmeter verringern.
Laut Herrn Bresinski ist die Schaffung von Sozialwohnungen nur mithilfe staatlicher und/oder kommunaler Förderungsmaßnahmen möglich. Mit solchen Fördermaßnahmen werden die Renditen von Wohnungsunternehmen finanziert, wenn damit nicht deutlich mehr Sozialwohnungen entstehen, die dauerhaft in kommunaler Hand bleiben.

Miethaie

Miethaie zu Fischstäbchen

Unsere Stimme im Stadtblatt – von Bernd Zieger

Heidelberg, 30. Mai 2017. Von einer sinkenden Zahl von Sozialwohnungen, steigenden Mieten und Mietwucher sowie einer wirkungslosen Mietpreisbremse sind insbesondere Großstädte betroffen. Im Rahmen der bundesweiten Kampagne machte DIE LINKE am Samstag mit einer Aktion auf dem Uniplatz mit einem Riesenhai bei sommerlichen Temperaturen auf die Problematik aufmerksam. Wenn große Teile der Konversionsflächen an große Privatinvestoren mit hohen Renditeerwartungen vergeben werden, geht eine Jahrhundert-Chance für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums verloren.

Wir werden unsere Aktionen kontinuierlich ausweiten, bis eine Trendwende eingeleitet, eine Höchstgrenze für Mieten beschlossen wird und die städtische Wohnungsbaugesellschaft ihre Anstrengungen für die Schaffung von mehr preisgünstigen Wohnraum deutlich erhöht.

Mietwucher

Wohnungsmarkt und Mietwucher in Heidelberg

Presseerklärung von „Linke & Piraten – Fraktion im Heidelberger Gemeinderat“

Heidelberg, 21. Dezember 2016. DIE LINKE/PIRATEN fordert die Erstellung von Statistiken über den Umfang der in Heidelberg am Mietmarkt angebotenen preisgünstigen Wohnungen.
Die Mietpreisbremse hatte bisher kaum eine Wirkung. Am Mietmarkt werden weiterhin häufig Wohnungen zu weit über den im Mietspiegel ausgewiesenen Preisen angeboten. Beispiele sind 1-Zimmer-Wohnungen von ca. 15 Quadratmetern Größe mit Kaltmietenpreisen von mehr als 300 EUR. Bürgerinnen und Bürger mit niedrigem und mittlerem Einkommen haben große Probleme, überhaupt eine Wohnung zu finden.
Wir brauchen den sozialen Wohnungsbau, um den Mietwucher zu bekämpfen. Für uns als DIE LINKE/PIRATEN hat die Schaffung preisgünstigen Wohnraums eindeutigen Vorrang vor den Profitinteressen der Immobilienfirmen.